„Wir haben nur eine Welt –
Birgit Neyer ist eine Person, die gestalten will – sie will etwas bewegen. Beim LWL mit ca. 21.000 Mitarbeitenden kann sie als Dezernentin in Sachen Nachhaltigkeit und Teilhabe an der Gesellschaft viel erreichen. Und sie ist sich dabei sicher, dass jeder gestalten kann in seinem Arbeitsumfeld. Und eine sinnvolle Arbeit fühlt sich letztlich gar nicht wie Arbeit an.
Im Bereich der Nachhaltigkeit versteht sich der LWL als Vorbild. Bis 2023 will die Institution klimaneutral sein. Dabei arbeitet der LWL mit dem Umweltmanagementsystem EMAS. Für die CO2-Treiber Gebäude und Mobilität werden zahlreiche Maßnahmen zur CO2-Reduzierung umgesetzt., wie Photovoltaik auf den Klinikdächern und der Einsatz von Wärmepumpen. Die Fahrzeugflotte wird sukzessiv elektrifiziert.
Im Bereich „Soziales“ steht für den LWL die Inklusion im Mittelpunkt. Menschen mit Behinderungen sollen so leben können wie Menschen ohne Behinderungen, d.h. sie sollen selbstbestimmt am Leben in der Gesellschaft teilhaben. Für Birgit Neyer ist das eine Herzensangelegenheit. Denn jeder soll die Möglichkeit haben, sich frei zu entfalten, um mit den eigenen Fähigkeiten einen Beitrag in der Gesellschaft zu leisten.
Der LWL unterstützt Unternehmen dabei, Menschen mit Behinderung einzustellen. Es wird beraten und auch finanziell unterstützt, z.B. bei der Anschaffung besonderer Hilfsgeräte.
Insgesamt bleibt Birgit Neyer in Sachen Nachhaltigkeit für die Zukunft optimistisch. Denn sie weiß, dass junge Menschen Nachhaltigkeit einfordern – auch bei ihren zukünftigen Arbeitgebern. Und zudem macht sie klar, dass wir nur eine Welt haben. Wir müssen ihrer Meinung nach zwangsläufig den Weg Richtung Nachhaltigkeit gehen.
Über den LWL
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) übernimmt als Kommunalverband die Aufgaben für alle Städte und Kreise in Westfalen-Lippe, die die Kommunen nicht allein leisten können. Das Aufgabenspektrum umfasst die Bereiche Soziales, Psychiatrie, Maßregelvollzug, Jugend und Schule sowie Kultur. Ein Fokus der Arbeit liegt darauf, Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und sich für deren gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft einzusetzen.